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Die Weinlese
Mit der Lese haben
die Arbeiten haben die Arbeiten im Weinberg ihren
Höhepunkt
erreicht. Sie wird durchgefürht, wenn die Weinbeeren
die
gewünschte Vollreife erreicht haben. In den
nördlichen
Weinbauregionen und in schlechten Jahren wird die Vollreife
oft nicht
erreicht. Neben dem Zeitpunkt der Lese ist das Ausscheiden
(Söndern) fauler, verpilzter und unreifer Trauben von
grösster Wichtigkeit für Qualität und
Reinheit der
Weine. Das Prinzip der "möglichst späten" Lese zum
Erreichen
höherer Oechslegradationen stellt in Gegenden mit
unsicherer
Witterung ein grosses Risiko dar. Es ist deshalb oft von
Vorteil, die
Lese zu mehreren Zeitpunkten durchzuführen. Dies
erfolgt in Form
der Vorlese, Hauptlese, Spätlese, eventuell Auslese.
Das Lese Datum wird normalerweise nach dem Typ Wein
gewählt.
der
hergestellt werden soll.
- Vor der vollständigen Reife der Trauben für
Weissweine, die frisch und fruchtig ausgebaut werden
sollen. Dieser
Zeitpunkt gilt auch für Schaumweine.
- Kurz nach dem Reifemaximum für die roten trauben,
das
heisst zum Zeitpunkt des Maximums der phenolischen
Stoffe (Farbe,
Gebstoffe), aber vor einer zu starken Abnahme der
Säure.
- Zum Zeitpunkt der Überreife für
Süssweine.
Der Reifezeitpunkt wird bestimmt durch regelmässig e
Messung von
Zucker (ºOe) und Säuregehalt. Aus diesem Daten
wird der
Reifefaktor bestimmt. Normalerweise wird 4 bis 6 Wochen vor
der Ernte
mit den Messungen begonnen. In den ersten zwei Wochen
einmal, in den
folgenden Wochen zweimal. Häufig werden
Hundert-Beeren-Proben
erhoben oder einige Trauben über den Weinberg geerntet
und die
Messungen durchgeführt.
Die Lese der Trauben soll möglichst bei trockener,
warmer
Witterung vorgenommen werden. Das Lesen der Traubenbei
Regenwetter oder
bei starker Taubildung kann bewirken, dass die Moste bis zu
5 % durch
das an den Weinbeeren haftende Wasser verdünnt werden. |


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Beziehungen zwischen
Erntemenge und
Qualität
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Traubenzahl
pro
Stock
bei
0.88
m² Standraum
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Kontrollwerte
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4
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8
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12
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16
|
20
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| Ertrag
(g/m²) |
1176
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2045
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2641
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3074
|
3418
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Mostgewicht
(ºOe)
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82.1
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78.8
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72.6
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66.9
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63.5
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Gesamtsäure
(g/l)
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12.3
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12.8
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12.5
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13.1
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13.3
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Trauben werden gemahlen - Alte Traubenmühle aus Holz.
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Nachteil: die Stiele werden nicht aussortiert. Dadurch hat
es etwas
mehr Bitterstoffe im Wein.
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Fertige Trauben Maische (Most) bereit für die
Vergährung.
Weinlese
2011
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3.
Oktober
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Kontrollwerte
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Kontrollwerte
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Gewicht
Kg
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ca
125
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Wetter
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bewölkt
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Mostgewicht
(ºOe)
|
95
|
Temperatur
(ºC) |
20
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Gesamtsäure
(g/l)
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8.2
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Reifefaktor
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116
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Verschwellen der Traubenpresse aus Holz
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Entsäuern
des
Weinmostes
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Vor
Einleitung der Gärung
müssen Zucker- und Fruchtsäuregehalt im Most in
einem
harmonischen Verhältnis zueinander stehen. Falls das
nicht so ist,
kann nicht mit einem wohlschmeckenden Wein gerechnet werden.
Wenn die Gesamtsäure sehr hoch ist und damit den
Reifefaktor weit
unter 100 drückt, sollte der Weinmost entsäuert
werden. Mit
der Entsäuerung ist ein Reifegrad von mindestens 100
anzustreben.
Ein Entsäuern nach der Vergärung ist nicht zu
empfehlen, da
mit der Entsäuerung mit Kalk auch Aromastoffe entfernt
werden, was
der Qualität des Weins abträglich ist. |
Erforderliche Behandlungen der
noch nicht gärenden
Rotweinmaische:
Liegen die ermittelten Säurewerte über den
Idealwerten (9g
Weißwein, 7g
Rotwein) ist erforderlich, dass mit Weinkalk
(Kalziumkarbonat - CaCO3)
entsäuert wird. Um den
Most um 1g Säure pro 1l zu entsäuern ist ein
Zusatz von 0,7g
Weinkalk
pro l (100 l = 70g) erforderlich. Jedoch ist
einschränkend zu
bemerken,
dass eine Entsäuerung mit Weinkalk nur bis 5g
Gesamtsäure pro
l möglich
ist. Moste mit einem sehr hohen Gehalt an Fruchtsäure
müssen
nach einem
besonderen Verfahren entsäuert werden. Die
erforderliche Menge
Weinkalk
wird sofort eingerührt. Bei Rotweinmaische ist die
ermittelte
Menge
Kalk bei entrappter Maische um 20 % zu vermindern. Bei nicht
entrappter
Maische sind 30 % in Abzug zu bringen.
Bei zu niedrigen Säurewerten wird die Gesamtsäure
auf 7g pro
l bei
Rotweinmosten angehoben. Beispiel: Einem Most von 5 g
Gesamtsäure
werden 2 g Zitronensäure pro l zugesetzt um die
gewünschten
7g Säure
pro l zu erreichen. Bei diesem Beispiel wären 200 g
Zitronensäure in
die 100 l Rotweinmost einzurühren. Grundsätzlich
bedeutet
das: Ein
fehlendes Gramm Gesamtsäure pro l wird durch ein Gramm
Zitronensäure
pro l ersetzt. Diese Regel gilt sowohl für Rotwein, als
auch
für
Weißwein.
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